Peter Holmblad

Peter Holmblad nimmt einen prägenden Platz in der Geschichte von Stelton ein. Als Eigentümer und Geschäftsführer von 1963 bis 2004 entwickelte er das Unternehmen von einem Hersteller von Servierartikeln aus Edelstahl zu einem internationalen Designhaus mit einer klaren und unverwechselbaren Identität. Seine Fähigkeit, starke Designideen zu erkennen und die richtigen kreativen Persönlichkeiten zu Stelton zu holen, war ein wesentlicher Teil dieser Entwicklung.

Mit einem ausgeprägten kommerziellen Verständnis und einem sicheren Gespür für Form und Funktion war Holmblad auch selbst als Designer tätig. Er schuf mehrere beständige Stelton-Designs, darunter die Original-Serie mit ihrem charakteristischen Käsehobel und den Barutensilien sowie die bekannte Gießkanne. Seine eigenen Entwürfe spiegeln viele der Prinzipien wider, die Stelton bis heute prägen: Einfachheit, Funktionalität und ein präziser Umgang mit Form.

Holmblad spielte außerdem eine entscheidende Rolle bei der Entstehung zweier Designs, die Stelton international maßgeblich prägten. Er initiierte die Zusammenarbeit mit seinem Stiefvater, dem Architekten Arne Jacobsen, aus der die Cylinda-line hervorging, und holte später den Keramiker und Designer Erik Magnussen zu Stelton, was zur Entwicklung der EM77 Isolierkanne führte. Gemeinsam trugen diese Kooperationen dazu bei, den designorientierten Ansatz zu etablieren, der Stelton seither prägt.

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Ein entscheidender Moment kam 1964, als Holmblad seinen Stiefvater, den Architekten Arne Jacobsen, davon überzeugte, ein neues Kaffee- und Teeservice aus Edelstahl zu entwerfen. Aus der Zusammenarbeit entstand die Cylinda-line, die 1967 auf den Markt kam und im selben Jahr mit dem dänischen ID-Preis ausgezeichnet wurde. Ihre kompromisslosen zylindrischen Formen markierten den Beginn eines neuen Kapitels für Stelton und legten den Grundstein für die weitere Designausrichtung des Unternehmens.

Von Peter Holmblad
NÄCHSTER DESIGNER
Arne Jacobsen