Kopenhagen trifft New York – mit Design, Kunst und guter Gesellschaft.

Faktenbox:
Ruben Hughes ist ein in New York geborener Fotograf und Art Director, der seit zehn Jahren in Kopenhagen zu Hause ist. Er ist mit Matilde Wolfgang Hughes verheiratet, die als Filialleiterin bei Miu Miu arbeitet. Seine Arbeit umfasst Fotografie, Art Direction und kreative Konzepte, und er hat mit Marken wie Muji, Bang & Olufsen und Audo House zusammengearbeitet. Kürzlich kehrte er nach New York zurück, um ihren Jahrestag zu feiern, wobei Stelton ganz selbstverständlich seinen Platz am Tisch einnahm.

Ein Stück Dänemark

Zehn Jahre in Kopenhagen haben meinen Blick auf die Dinge und Räume geprägt, mit denen wir uns umgeben. Als wir letztes Jahr geheiratet haben, baten wir Familie und Freunde, die weiter entfernt leben, nicht zur Hochzeit anzureisen. Stattdessen luden wir sie ein, ein Jahr später unseren ersten Hochzeitstag mit uns zu feiern. Nun war es endlich so weit.

Für die Feier wollte ich ein Stück Dänemark mit nach New York nehmen – mit Servierstücken von Stelton, dänischen Vintage-Möbeln von Lichen NYC und einer gewissen Schlichtheit rund um den Tisch.

An dänischem Design schätze ich besonders, dass es zum Leben gemacht ist. Schöne Dinge sollen nicht unnahbar wirken, sondern ganz selbstverständlich Teil des Alltags sein. Am Tisch werden sie benutzt, weitergereicht und so Teil des Abends. Für ein paar Stunden brachte der Tisch zwei Orte zusammen, die ich beide Zuhause nenne.

Ein Abend, inspiriert von Kunst

Ich bin an die Feier ähnlich herangegangen wie an ein Editorial. Wir haben Moodboards für die Fotografie, den Tisch, den Raum, das Essen und den Wein erstellt und alles als Teil einer gemeinsamen Atmosphäre gedacht.

Inspiration fanden wir bei Gallery Dinners von V1 und Sunday-S in Kopenhagen und privaten Ausstellungseröffnungen in New York. Ich liebe es, wie bei solchen Abenden Kunst, Design, Essen und Gespräche ganz selbstverständlich zusammenkommen. Diese Energie wollten wir einfangen – irgendwo zwischen einem Dinner und einer intimen Vernissage.

Das Studio hatte bereits alles, was ich mit New York verbinde: hohe Decken, freiliegende Rohre und rohe Backsteinwände. Dazu kombinierten wir eine elegante Tischgestaltung und etwas dramatischere Blumen. Als die Gäste kamen, fügte sich alles zusammen. Denn letztlich sind es die Menschen, das Essen und die Gespräche, die einen Raum zum Leben erwecken.

Ruben Hughes' Favoriten

New York ist die Stadt, in der ich aufgewachsen bin und in der meine Geschichte beginnt. Heute ist Kopenhagen mein Zuhause, aber New York wird immer ein Teil von mir bleiben. Deshalb fühlte es sich ganz natürlich an, zurückzukehren und endlich alle um einen Tisch zu versammeln.

Rund um den Tisch

Für mich beginnt eine Tischgestaltung mit dem Anlass, nicht mit den Dingen. Es geht darum, die richtige Balance zwischen Materialien, Funktion und Atmosphäre zu finden.

Ich kombiniere gerne Glas, Holz, Stahl und Leinen und lasse weichere Materialien Wärme an den Tisch bringen. Gleichzeitig gibt das Menü ganz natürlich vor, was gebraucht wird und wie die einzelnen Stücke zum Einsatz kommen.

Am meisten Freude macht mir die Atmosphäre. Kerzen, Blumen, Musik, Essen und Wein können die Gäste für einen Abend an einen anderen Ort versetzen. Es muss weder perfekt noch überinszeniert sein. Oft sind es die kleinen Details, die in Erinnerung bleiben.

Ruben Hughes' Favoriten
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